Einer der Hauptpunkte der zweiten Veranstaltung war der Antrag auf Erweiterung des Gesellschaftzieles um die Verhinderung der sogenannten Hafenquerspange (HQS),
die laut der Klagegemeinschaft in ihrer Funktion für den Hafen eher eine untergeordnete Rolle spiele und vielmehr als Verlängerung der künftigen A26 für den Individualverkehr zu sehen sei. Viele Gesellschafter sind von der einen oder der anderen Planung betroffen, viele aber auch von beiden.
„Beide Projekte sind ineinandergreifende Bausteine der Planungen für den Hamburger Süden und bedingen einander, jedenfalls wenn man der Autobahnlogik der jetzigen Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt folgt“, erklärt Jochen Klein, einer der Mitbegründer der Gemeinschaft.
Weitere Kritikpunkte wurden an diesem Abend deutlich: So sei nach Ansicht der Mitglieder die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße der Einstieg in ein Autobahnkonzept für die Elbinseln. Außerdem waren sich die Anwesenden einig, dass es in erster Linie um die Verhinderung dieser Autobahnen geht. So wurde der Antrag auf Erweiterung des Zieles um die HQS von den anwesenden Mitgliedern einstimmig angenommen.
Bereits jetzt zählt die Gemeinschaft Mitglieder aus Georgswerder, Stillhorn, Kirchdorf, Moorburg, Bostelbek und Harburg. „Die Erweiterung des Kampfes gegen die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße und die HQS setzen ein Zeichen, das wieder einmal zeigt: Der Hamburger Süden hält zusammen und wird sich auch mit juristischen Mitteln gegen diese Autobahnplanungen einer „Grünen“ Senatorin zu wehren wissen“, so Klein.