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Trassierungsfehler nennt man das, was bei der A20 passiert ist. Dort wurde eine Trassenvariante einfach zu den Akten gelegt, ohne sie gründlich zu prüfen. Neben dem schwierigen Umgang mit der dort ansässigen Fledermauspopulation ist dies einer der Hauptgründe, die dieses “verkehrspolitische Dilemma” ausgelöst haben.

Dies war ein “vor die Wand Fahren” mit Ansage, auch dort waren neben der Planauslegung die erforderlichen Stufen des Planfeststellungsrechtes genommen worden. Auch dort haben Politiker vollmundige Versprechen gemacht, auch dort wurden die Gegner belächelt und als chancenlos bezeichnet…..

Es stellt sich die Frage, warum die Mangelhaftigkeit der Planungen erst gerichtlich bestätigt werden muss, damit Planer und Politiker dies einsehen, was an Bedenken im Verfahren deutlich und massiv geäußert wurde.

Welche Schlüsse kann man daraus für die Reichsstraße ziehen?

Dem vom 7.8. bei der Planfeststellungsbehörde eingegangenen Antrag auf Anordnung der sofortigen Vollziehung des Planfeststellungsbeschlusses wurde, pünktlich zum 1. Spatenstich am 8.8. ( Einladung 1. Spatenstich BMVBS und BWVI ) der Herren Dr. Ramsauer (Bundesverkehrsminister), Scholz (1.Bürgermeister) sowie Horch (Verkehrssenator), eine Abfuhr unter anderem mit dem Hinweis auf die in dieser Sache vorliegenden Klagen erteilt. Somit hat die Planfeststellungsbehörde den Baubeginn für den Ausbau und die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße bis auf Weiteres untersagt. Erlassen hat sie hingegen die teilweise Anordnung der sofortigen Vollziehung für den überwiegenden Teil der Maßnahmen der DB Netz AG sowie der HPA als zukünftige Eigentümerin. Maßnahmenblätter Anpassung der Bahnanlagen Anlage II, Unterlage 12.2 im Landschaftspflegerischen Begleitplan.

130808 Vollziehungsanordnung

Demo zur Erhaltung des Rubbert Hauses

Liebe Freunde liebe Mitstreiter, liebe Wilhelmsburger,

wir stehen heute hier, um für ein Zeitdenkmal zu kämpfen, das ohne Grund einer veralteten Verkehrspolitik zu Opfer fallen soll, Ohne Planfeststellungsbeschluss sollen hier Tatsachen für ein gigantisches Verkehrsprojekt  möglichst früh geschaffen werden.

Vor genau 100 Jahren sollte in Wilhelmsburg schon einmal ein gigantisches Verkehrsprojekt umgesetzt werden, damals gab es Pläne Wilhelmsburg mit einem weitreichenden  System aus Schwerlastransporttrassen zu überziehen. Die Parallelen sind nicht zufällig. Nur damals wurden Schwertransporte per Schiff und nicht per LKW gemacht.

Wer an den Ufern des Assmann Kanals oder des oder Ernst-August Kanals oder  des Jaffe-David Kanals steht so wie wir heute, der steht an dem fertiggestellten Teil diese geplanten Kanalsystem aus über 20 Kanälen auf Wilhelmsburg.

Doch selbst die Planer dieses gigantischen Kanalsystems haben es fertig  gebracht das Rubbert Haus in ihre Planung zu integrieren anstatt es abzureißen. Warum das heute nicht möglich sein soll bleibt ein Rätsel aus Desinteresse, Ignoranz und Arroganz nach dem Gusto „ Wo gehobelt wird da fallen eben Späne“

Das  müssen wir verhindern, damit auch unsere Kinder an der Geschichte dieser Elbinsel teil haben können und es noch Zeitdenkmäler gibt die Wilhelmsburger  begreifbar machen

Dafür lohnt es sich zu kämpfen, denn die Geschichte lehrt  uns , dass  aus diesem Kanalsystem nicht viel mehr wurde als diese drei Kanäle. Ob unsere Kinder die geplanten Autobahnen später einmal  als ähnlich romantisch empfinden werden, wie wir heute die Kanäle bleibt zu bezweifeln.

Ein gutes Jahr ist es jetzt her, als zum Stimmenfang aus dem Munde des jetzigen Bürgermeisters und damaligen Spitzenkandidaten der SPD Hamburg die Worte kamen: “So wie es jetzt geplant ist, kann es nicht gemacht werden”. Der jetzige Innensenator und damalige Fraktionschef Michael Neumann wurde noch deutlicher und sprach von “…fehlenden Voraussetzungen und einer ordentlichen Regierung, die dann darüber entscheiden solle –  dies sollte im Rahmen einer Bürgerbeteiligung erarbeitet werden”.

Dienstag am 24.1.2012 ganz andere Töne von Herrn Scholz zum Thema Reichsstraße: “Wieso, das Geld kommt doch aus Berlin…..”. mit einem hämischen Lächeln um den Mund.  Auf Nachfragen umd mit Hinweis auf das Gesagte vom Vorjahr erwiderte Scholz automatenhaft, dass die Pläne genau so umgesetzt werden, wie der alte Senat aus CDU und GAL  sie  beschlossen hatten. Im Februar würden diese Pläne dann ausgelegt, so der Bürgermeister…..

Anmerkung der Autorin: Wer 2008 gegen das Kohlekraftwerk Moorburg war, wählte GAL und bekam das Kraftwerk und zwei Autobahnplanungen, wer gegen diese war wählte 2011 SPD und bekommt…auf jeden Fall schon wieder ein gebrochenes Wahlversprechen.

Danke SPD Hamburg, danke Herr Scholz, danke Herr Neumann

Liebe Leser,

nun geht es in die heiße Phase der Einwendungen, bis zum 30.3.2011 müssen diese bei der Behörde sein. Um Euch ein paar Anregungen für die persönliche Einwendung zu geben haben die Engagierten ein kleines Brainstorming gemacht, dass vielleicht für den einen oder anderen hilfreich sein kann:

Brainstorming Einwendungen

Gruppierung des Brainstormings vom 8.3.11

Kirchdorf

LÄRMZUWACHS I GESUNDHEIT

•                  mehr Schwerverkehr I mehr PKW

•                  Baulärm mindestens vier Jahre (Verlegung von Gleisen + Strasse)

•                  Kirchdorf besonders geschädigt

•                  Ungenügender Lärmschutz (Lärm steigt nach oben, sinkt nach 300 Metern         herunter)

•                  (Tunnel wäre leiser)

•                  Dehnungsfugen

•                  Impedanz -Verdoppelung des Lärms durch Reflexion von Schallwellen an      harten Wänden

•                  • Gleise werden nicht durch teurere Flüstermateralien ersetzt I zu           Wartungsintensiv

LÄRMWIRKUNG I GESUNDHEIT

•                  Stress, Tinitus, Herzinfarkte, Schlafstörungen, Bluthochdruck,           Depressionen, verminderte Leistungsfähigkeit im Beruf

•                  Doppelbelastung im Beruf

•                  Einschränkung der Nutzung von Balkonen, Terassen und Gärten

•                  Lebensverkürzung

•                  Konzentrationsschwächen bei Schülern

EMISSIONEN GESUNDHEIT

•                  mehr CO 2 durch Verkehr ab 2015, erst 2025 weniger

•                  Feinstauberhöhung stark Krebserregend, zusätzlich zu 400 MioTo           Moorburg

•                  Lungenkrebs I Bronchialleiden

•                  Asthma, Allergien

•                  Verseuchung der Grundstücke, Nutzgärten

SONSTIGE BEEINTRÄCHTIGUNGEN

•                  Verschattung von Gärten und Grundstücken (Eingesperrt sein Gefühl)

•                  Lichtverschmutzung

BAUSCHÄDEN

•                  Beschädigung von Häusern

•                  Risse durch Rammbewegugen

•                  Beschädigung duch Grundwasserabsenkung

•                  Investitionen an Eigenheimen lohnen nicht mehr

•                  Investitionshemmnis

•                  Wertverlust Immobilien / Grundstücke

•                  Keine Energiesparmaßnahmen bei Einzelhäusern

•                  Kaufkraftverlust, da Mittelstand wegzieht

•                  Angestrebte Zoielgruppe kommt nicht

•                  Neue Trasse doppelt so teuer wie geplant / wie Sanierung der alten Trasse

•                  Wegzug

•                  Sozialer Exodus

•                  Ghettobildung

•                  Einschränkung der Lebensqualität zugunsten von Wirtschaftsinteressen

•                  Keine Naherholung an Autobahnen

•                  Warum immer in Wilhelmsburg?

•                  Schlechte Schulsituation

•                  Kinder spielen an Autobahnen

•                  Verletzung des Generationenvertrages

•                  Was wird aus unseren Kindern?

GESAMTKONZEPT HAMBURG MITTE UND HAMBURG SÜDEN WIRD BÜRGERN VORENTHALTEN

•                  Zunehmende Verkehre durch Hafenerweiterung, Hafencity,           Hafenquersperrspange, Trasse zur A26

•                  Erhöhte Trennwirkung von Wilhelmsburg durch Verbreiterung der           bisherigen Gleistrasse um mindestens das Doppelte auf 80 bis 100 Meter           geschätzt

•                  Zerstörung von dem, was Wilhelmsburg einzigartig und attraktiv machte:       das Grün

•                  Vernichtung von sämtlichen Naherholungsgebieten

•                  Mauer wird wieder errichtet

•                  Rückbau Reichsstraße, nur IGS Gelände und nördliche Abfahrt

•                  Drücken von mehr Schwerverkehr ins Reiherstiegviertel durch Abfahrt           Rothenhäuserstraße

•                  Anpassungsmaßnahmen der Wohnstraßen in der Planfeststellung nicht           ausgeführt

•                  Mehr Lastverkehr Reiherstieg -Hauptdeich (2015)

•                  Inselpark an Autobahnen mit Gefängniswand, Strapazierrasen und           Gebäudekomplexen

•                  Zuschütten von Wettern, Erhöhung der FLUTGEFAHR Planung dient vor     allen der Logistik und der Bahn

•                  Sichtachsen auf fließenden Verkehr, Platten-und Sagabauten und           Industriebauten

ANDERE STÄDTE / SCHLECHTE BEISPIELE

•                  Düsseldorf: geplanter Rückbau einer Autohochstrasse in der Innenstadt

•                  Osnabrück: Hochstrasse

•                  Saarbrücken: Autobahn an der Saar

•                  Nadelöhre Elbbrücken

•                  Größere und längere Rückstaus durch vermehrten Verkehr Oetzt schon           prekär)

•                  Wohnungsbau in IBA Nachfolge, von 6000 Wohnungen im nördlichen           Reichsstrassenbereich 15000 Fahrzeuge mehr

•                  Vierteilung des Reiherstiegviertels durch starken Verkehr

SCHWERSTE EINGRIFFE IN LANDSCHAFT UND NATURHAUSHALT

•                  Vernichtung von gesetzlich geschützten Biotopen bereits geschehen

•                  Vernichtung von ganzen Waldgebieten bereits geschehen

•                  (HH-Umweltvernichtungshauptstadt 2011)

•                  Fällung von zig Bäumen entlang alter und neuer Trasse vor           Planfeststellung

•                  Vernichtung von weiteren Biotopen

•                  Zerstörung wertvoller Reetflächen westlich neuer Trasse, südlich           Mengestrasse

•                  Vertreibung Gänsesäger

•                  Erzeugung von Windkanälen, Verwirbelung durch Lärmschutzwälle

•                  Schutzwände = ein unüberwindliches Hinderniss für Fluginsekten

•                  Kröten-und Amphibienhinderniss

•                  Vernichtung von Habitaten, Haselmaus, Fledermaus

•                  Fehlende Filterfunktion durch Bäume und Gebüsche

•                  Zuschütten von Wettern / Grundwasser

•                  Endgültige Vertreibung von Brutvögeln und Insekten. Eichelhäher,           Bussarde, Spechte sind von Laien im Hauland deutlich auch jetzt schon in       größeren Ansammlungen erkennbar

•                  Vertreibung der Fauna auf fünf Ja~lre

•                  Radweg westlich entlang der Trasse sorgt für dauerhafte Unruhe

•                  Ausgleichsmaßnahmen zuweit weg oder zu nah an Autobahnen

•                  Verkehrsprognosen genügen keinen wissenschaftlichen Anforderungen,           keine Quellenangaben (Achtung: “Die Gutenbergfalle”)

•                  Vorenthaltung des Gesamtkonzeptes . • Verschmutzunsdaten /           Emissionsdaten ungenau

•                  Falsche Irreführende CO 2 / Feistaubannahmen. 2015 wird mit           zunehmenden Emissionen durch Verkehr gerechnet. Aber erst 2025 wird   mit der Abnahmen von Emissionen durch umweltverträgliche Autos           gerechnet. In den letztenm Planfällen wird aber 2015 für 2025           angenommen.

•                  Mangelnde Alternativenprüfungen

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Fragen diverse vom 15.3.11

- Hafenquerspange kann man mit erwähnen, ist aber nicht Bestandteil des PFV

- es ist ein gemeinsames PFV von Bund und Bahn, d.h. eigentlich muss man beide

Maßnahmen erst getrennt behandeln, es wird nicht differenziert

- auch die Hafenbahn wird hier nicht berücksichtigt

- 49 dB nachts, 59 dB tagsüber – bis dahin hat man  keinen Anspruch auf Lärmschutz

- d.h. wir bewegen uns in den Plänen über diesen Werten

- Körperschallmessung wir in dBc angegeben: Schall, den man über den Körper spürt – nicht

durch die Ohren. Es sind Niedrigfrequenz-Schwingungen – sind nicht untersucht im PFV

- ist für uns bei der vorhanden Bodenbeschaffenheit ein großes Thema

- dafür kann man ein Gutachten fordern

- ein Dauerlärm über 55 dB ist gesundheitsgefährdend – geplanter Lärmschutz erfüllt nicht die

Forderungen

Brainstorming zu den Einwendungen neu vom 22.3.11

- Bahnbrücken Bauwerk 5A und 5B an der Kornweide – Hohlkammerbauwerk – muss

Lärmschutz erhalten (z.B. Gummimatten auf Brückenkörper), sonst wird es in Kirchdorf

überall sehr laut

- mehr Verkehr auf der Kornweide durch fehlende Abfahrt Neuenfelder Str. und Otto-

Brenner-Str. ist vorprogrammiert – wird auch offiziell zugegeben

- Emissions-Studie zum Lungenwachstum von Kindern aus Californien:     im Umkreis von 500 Metern verkehrsreicher Straßen

Los Angeles (pte/26.01.2007/10:00) – Die Lungen von Kindern, die zu nahe an einer stark befahrenen Straße leben, können in ihrer Entwicklung geschädigt werden. Wissenschaftler der University of Southern California http://www.usc.edu haben in Tests nachgewiesen, dass es im Umkreis von 500 Metern zu Schnellstraßen oder Autobahnen zu einer Beeinträchtigung der Lungenfunktion kommen kann. In The Lancet http://www.thelancet.com warnen die Autoren vor der Gefährdung der vielen Kinder, die in der Nähe von verkehrsreichen Straßen wohnen oder eine Schule besuchen.

Es war bereits bekannt, dass die giftigen Abgase Erkrankungen der Lunge wie Asthma auslösen können. Die aktuelle Studie geht jedoch davon aus, dass die Luftverschmutzung die Lunge von sonst gesunden Kindern daran hindern könnte sich vollständig zu entwickeln. Es spiele dabei keine zu große Rolle, ob die Kinder in der Stadt oder auf dem Land nahe einer Hauptverkehrsstraße lebten. Kinder, die in großen Städten mit hoher Luftverschmutzung in einer verkehrsreichen Umgebung lebten, seien wahrscheinlich einem noch höheren Risiko ausgesetzt.

Die Wissenschaftler untersuchten jährlich die Lungenfunktion von 3.677 Kindern und begleiteten sie vom zehnten bis zum 18. Lebensjahr. Jene Kinder, die im Umkreis von 500 Metern von einer Schnellstraße oder einer Autobahn lebten, verfügten mit 18 Jahren über eine deutlich schlechtere Lungenfunktion als jene, die 1.500 Meter oder mehr entfernt aufgewachsen waren. Das änderte sich auch nicht, als Faktoren wie Rauchen in der elterlichen Wohnung berücksichtigt wurden. Das Team macht die Abgase von Autos, Motorrädern und Lastwägen verantwortlich. Die Forscher empfehlen weitere Studien zur genauen Erforschung der verantwortlichen Substanzen in den Abgasen. Es ist laut BBC nicht bekannt, wie genau die Verschmutzung der Luft die Entwicklung beeinträchtigt. Eine Entzündung der Lunge als Reaktion auf die tägliche Irritation dürfte jedoch eine Rolle spielen.
(Ende)

Quelle: Pressetext.Deutschland

- Spatenstich des Kleinkinder-Spielplatzes des VKEs war letzten Fr. – dieser Spielplatz ist
keine 100m von der verlegten Reichsstraße entfernt –wichtig für Einwendungen

- 5,50 m hohe Lärmschutzwand führt zu Depressionen (Sabine fragt ihre Chefin nach Studien, folgt bis Fr.)

- Erschütterungen führen zu Schlafstörungen, Schwindelgefühle (Jochen fragt Frau Dr.
Gebhardt, folgt bis Fr.)

- Wettern hinter den Grundstücken Kleine Kornweide sind in den Plänen nicht mehr vorhanden – was ist mit den Fröschen ….

- Entwässerung der Straße soll über über eine Sickermulde funktionieren, dann geht das Drekcwasser einfach ins Grundwasser – dann gibt es einen Überlauf, der ist mit 0 angegeben, d.h. da läuft anscheinend laut Planung kein Wasser rüber.

- werden jetzt die Wettern mit zur Entwässerung der Straße genommen, obwohl diese zur
Be- und Entwässerung für Ebbe und Flut da sind, erhalten diese eine ganz andere Funktion

- Kuckswettern und Fiskalische Wettern sind z.B. Verbindungen zwischen Ost- und Westwasser, wenn der Wasserstand im Westen höher ist, kann der Osten das Wasser nicht aufnehmen.

- der Reifenabrieb, Bremsstaub, Öl, Benzin und Rußpartikel werden in den Mulden mit Hilfe von Sand !!!! vorgefiltert und gehen dann in die Wettern

- da im nördlichen Teil die Straße laut PFV bleibt, haben wir deutlich mehr versiegelte Fläche (ca. 70.000 qm versiegelte  Fläche mehr)

- Radweg an der jetzigen Reichsstraße ist in den Plänen nicht mehr eingezeichnet. Wo gibt es später einen Radweg? Der Radweg am Gerd-Schwämmle Weg ist anscheinend auch weg.

- es muss mind. einen 10 m breiten Rettungsweg gebaut werden zwischen Bahn und Straße, wenn man das fordert, dann wird die Trasse deutlich breiter!!! Brücken reichen nicht mehr …

- Die Türen in den Lärmschutzwänden sind nur von innen zu öffnen, d.h. bei Flut kommen wir nicht in den Westen

- Lichtemmissionen müssen als Baulast eingetragen werden, d.h. die Beleuchtung der Straße!!

- Zugvögel fliegen immer über Wilhelmsburg, z.B. auch Kraniche – eine der Hauptflugrouten geht über Wilhelmsburg

- die Raubvögel (Habichte, Bussarde, Adler und Falken) verlieren durch die Verlegung ihre Brutplätze

- wir haben jetzt Eulen und Fledermäuse

- die ganzen Tiere werden durch das verseuchte Wasser elendig sterben

- die Oberflächengewässerqualität darf sich durch neue Straßen nicht verschlechtern (EU-Gewässerschutzlinie)

- Zerstörung von Biotopen

- Nachtigall an der Kornweide/Kleingärten wird vernichtet

- wir fordern einen ermäßigten Grundsteuersatz, da unsere Grundstücke an Wert verlieren

- Eichhörnchen !

- Erbgutvernichtung von alten Bäumen?

- Wasserschierling und Süßwassermuscheln sind jetzt noch im Kuckucksbrack – werden durch schmutziges Abwasser der Reichsstraße vernichtet – Wasserschierlinge sind extrem schützenswert!!!!

- Amphibien! Molche!

- Fordern von Feinstaubbelastungs-Berechnung während Rückstaus

- durch die breite, gerade Straße wird der LKW-Verkehr angezogen

- Verslumung des Wilhelmsburger Ostens

- es besteht die Möglichkeit, dass das Kraftwerk Moorburg auf voller Leistung fahren wird (Fukushima)  – dann haben wir deutlich höhere Feinstaubbelastung

- die Qualmwolken eines Kohlekraftwerks  bestehen aus CO2 – giftig! (selbst nachlesen)

- Moorburg ist nicht im PFV berücksichtigt (in Bezug auf  Emmissionen)

- Petrochemie  ist nicht berücksichtigt in PFV  (in Bezug auf  Emmissionen)

- Aurubis ist nicht berücksichtigt im PFV (in Bezug auf  Emmissionen)

- Frauenfaktor! Es entstehen Angsträume, Brücke zum Kuckucksbrack von der Brackstraße geht über Autobahn und Bahn – nach EU-Recht muss das als Angstraum geprüft werden

- auch der entstehende lange Tunnel am Buscher Weg/Auf der Höhe ist ein Angstraum

- mangelnde Alternativ-Prüfungen: z.B. ein riesen Aufwand ist die Ecke Kornweide, Kornweidenbrücke, WRS neu im Trog – da z.B. hätte man alles so lassen können, wie es ist, nämlich spätere Verschwenkung (s. Plan)

- es fehlen Visualisierungen!!!!!!!!!!!!!!! Immer gefordert!!!!!!

- große Vernichtung der Hauptmerkmale der Insel (Biotope und Bäume)

- die Verkehrprognosen sind fehlerhaft und veraltet. Es muss ein neues Gutachten erstellt werden von einem neutralen Unternehmen.

- die innerstädtischen Verkehre nehmen eher ab, trotzdem brauchen wir nach Berechnungen unbedingt eine Autobahn

- in der Einwendung muss deutlich werden, dass wir zum Klagen bereit sind und das hier dann in den nächsten 10 Jahren die Verlegung der Reichsstraße nicht vorwärts kommt

- die Naturbelassenheit war das Merkmal von Wilhelmsburg, selbst in 25 Jahren wird der Bewuchs nicht wieder so sein, wie es mal war

- Kleingartenvereine werden zerstört

- lange Brücken laden zum Suizid ein

- Lärmschutzwände sind prädestiniert für Graffiti – fördert schlechtes Erscheinungsbild von Wilhelmsburg

- hohe Lärmschutzwände fördern Druckwellen, dumpfe Schläge können zu hören sein, mehr Wind im Stadtteil

Für alle die die jetzige Planung gänzlich oder teilweise  ablehnen gilt: Jetzt das Planfeststellungsverfahren stoppen!!!Erkennt jemand den Vogel

Der Haushaltsausschuss tagt am Freitag, 7.1. um 17 Uhr im Hamburger Rathaus, Raum 151.

Die Reichsstraße ist Tagesordnungspunkt 2. Da soll die Finanzierung beschlossen werden.

Jeder ist eingeladen, daran teilzunehmen. Es wäre schön, wenn möglichst viele

Wilhelmsburger als Gäste dort sind. Einfach hinfahren – Anmeldung ist nicht nötig.

Am 19. Und 20.1 tagt dann die Bürgerschaft. Wenn auch da die Reichsstraße durchgewunken wird,

dann wird höchstwahrscheinlich noch im Februar das Planfeststellungsverfahren starten.

Sobald die Tagesordnung feststeht, werdet Ihr von uns informiert.

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Wir stehen also vielleicht direkt vor der heißen Phase. Wir müssen jetzt möglichst viel Druck aufbauen.

Daher jetzt der Einsatz von jedem Einzelnen gefragt:

1. Bitte schreibt jedem Haushaltsausschuss eine Mail (Liste anbei) -

noch vor dem 7.1.

Schreibt dass das Projekt inzwischen doppelt so teuer ist, wie soll man das dem Hamburger Bürger erklären

… aus Stuttgart 21 nichts gelernt? … gegen den Willen der Bevölkerung Autobahn mitten durch die Stadt? …

… wir werden klagen … zur IBA/IGS wird sie nie fertig … Alternativlösungen wurden nie angedacht …

… Hamburg ist Green Capital und baut Autobahnen durch den Bezirk Mitte … Schreibt, was Euch auf der Seele liegt

… aber schreibt es noch heute oder morgen vormittag!!!!!

2. Geht zur GAL-Büro Eröffnung, Berta-Kröger-Platz, 7.1., 15 Uhr

Wir werden vor Ort mit einem großen Banner „GAL-Autobahnbau-Büro“ demonstrieren

Cem Ötzdemir ist vor Ort

Sprecht die Grünen an

… es war nie so wichtig wie jetzt!!!!

3. Bitte schreibt eine Mail an Herrn Ahlhaus – noch heute!!!!!!

Christoph.ahlhaus@cduhamburg.de oder christoph.ahlhaus@sk.hamburg.de

4. Demo der Engagierten am 15.1. vor dem HH-Rathaus ist angemeldet

Nähere Infos folgen – Termin merken – es wird spektakulär!!!! 

Einer der Hauptpunkte der zweiten Veranstaltung war der Antrag auf Erweiterung des Gesellschaftzieles um die Verhinderung der sogenannten Hafenquerspange (HQS),

die laut der Klagegemeinschaft in ihrer Funktion für den Hafen eher eine untergeordnete Rolle spiele und vielmehr als Verlängerung der künftigen A26 für den Individualverkehr zu sehen sei. Viele Gesellschafter sind von der einen oder der anderen Planung betroffen, viele aber auch von beiden.

„Beide Projekte sind ineinandergreifende Bausteine der Planungen für den Hamburger Süden und bedingen einander, jedenfalls wenn man der Autobahnlogik der jetzigen Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt folgt“, erklärt Jochen Klein, einer der Mitbegründer der Gemeinschaft.

Weitere Kritikpunkte wurden an diesem Abend deutlich: So sei nach Ansicht der Mitglieder die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße der Einstieg in ein Autobahnkonzept für die Elbinseln. Außerdem waren sich die Anwesenden einig, dass es in erster Linie um die Verhinderung dieser Autobahnen geht. So wurde der Antrag auf Erweiterung des Zieles um die HQS von den anwesenden Mitgliedern einstimmig angenommen.

Bereits jetzt zählt die Gemeinschaft Mitglieder aus Georgswerder, Stillhorn, Kirchdorf, Moorburg, Bostelbek und Harburg. „Die Erweiterung des Kampfes gegen die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße und die HQS setzen ein Zeichen, das  wieder einmal zeigt: Der Hamburger Süden hält zusammen und wird sich auch mit juristischen Mitteln gegen diese Autobahnplanungen einer „Grünen“ Senatorin zu wehren wissen“, so Klein.

Am Mittwoch, den 14. April 2010
findet um 18 Uhr
eine Sondersitzung des Regionalausschuss Hamburg-Mitte
im Wilhelmsburger Bürgerhaus, im großen Saal, statt.

Dort sollen die bisherigen Ergebnisse der Hajdukschen Zusage, ein Verkehrskonzept für den Süderelberaum bis Herbst 2010  mit Beteiligung der Bevölkerung zu erstellen, vorgestellt werden.

Spannend bleibt, was es sein wird.