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Ja, es gibt ihn tatsächlich, den mobilen Lärmschutz.

Hier der Link: http://lokster.deutschebahn.com/artikel-pool/erleben/mobiler-laermschutz-luftpolster-fuer-die-ohren.html

Und es gibt ihn auch in Hamburg,  in Stellingen ist er sogar im Planfeststellungsbeschluss nachzulesen.

Link http://www.hamburg.de/contentblob/3936890/data/dl-unterlagen-2te-planaenderung

Warum gibt es ihn nicht für Wilhelmsburg? Diese Frage stellen sich vermutlich gerade, die vom Komplettrückbau der Lärmschutzwände betroffenen Wilhelmsburger.

Aber warum die Planfeststellungsbehörde diese Maßname hier nicht anordnete bleibt ein Rätsel oder doch die bittere Wahrheit?

Im Bereich Neuenfelderstraße bis Brackstraße wurde der vorhandene Lärmschutz bereits komplett entfernt. Nun wurden ohne jegliche Vorwarnung der Anwohner  die Lärmschutzwände auch an Teilen des Katenwegs entfernt. Dort beträgt der Abstand, zur nun ungeschützten Bahntrasse, nur 15-20m. Im Planfeststellungsbeschluss als Rechtsgrundlage heißt es:

2.2 Die absehbar von den Bauarbeiten betroffenen Anlieger sind je nach Bauabschnitt rechtzeitig vorab von dem Beginn und der vorgesehenen Art und Dauer der jeweils geplanten Bau-maßnahmen zu unterrichten. Darüber hinaus haben die Vorhabensträger den Anliegern einen Ansprechpartner vor Ort zu benennen, an den sie sich im Hinblick auf bauzeitliche Beeinträchtigungen jederzeit wenden können.

Anwohner messen bis zu 100 dB(a) bei einer Zugdurchfahrt, ab 60/70dB(a) herrscht akute Gesundheitsgefahr. (Am Wochenende fahren die S-Bahnen ohne Nachtpause!!!) Dies ist im Bereich Leipeltstraße/ Schwentner-Ring nun schon den 3. Monat der Fall. Das Mietrecht sieht entsprechende Minderungen wegen Lärm, verursacht durch Bauarbeiten auf Nachbargrundstücken vor.

Weshalb entgegen den Betäuerungen der Politiker und der Verantwortlichen nicht erst der neue Lärmschutz an neuer Stelle gebaut wird, bevor der alte abgerissen wird bleibt rätselhaft.

Beschwerden bitte an die Freie und Hansestadt,  Abteilung Verkehr und nicht an die S-Bahn!

Die betroffenen Anwohner des Katenwegs und die “engagierten Wilhelmsburger” laden herzlich zum “Yoga gegen Lärm” am Samstag den 15.3.2014 im Katenweg 46 ein, um auf diese unhaltbare Situation aufmerksam zu machen.

EINLADUNG

Liebe Gesellschafterinnen und Gesellschafter, liebe Nachbarn, liebe Interessierte der Rechtsschutz Lebensqualität Wilhelmsburg,

wir möchten Sie ganz herzlich zu einem Info-Nachmittag


RELEWI-Angrillen – die heiße Phase beginnt“

am Sonntag, den 4. März 2012 um 15 Uhr im Vereinshaus des VKE, Brackstraße 43

einladen.

In der ersten halben Stunde wollen wir Sie in Form von kurzen Beiträgen über

- den SPD-Bezirksversammlungsantrag „Verkehr in Wilhelmsburg und  auf der
Veddel“
der Abgeordneten Falko Droßmann, Fred Rebensdorf, Anja Keuchel und Michael

Weinreich, Klaus Lübke und SPD Fraktion informieren (Redner: Michael Weinreich)

- die von der Behörde anvisierte Terminierung der Erörterungstermine unserer
Einwendungen
und über den Ablauf dieser Termine informieren
(Redner: Christian Baumann)

- das Mobilitätskonzept für den Süderelberaum informieren (Redner: Michael Rothschuh)

- die neu errichtete, über 5 m hohe Lärmschutzwand westlich der Bahn zum
Schutze der IGS informieren (Redner: Jochen Klein)

Danach können Sie sich mit Ihren Fragen in lockerer Runde bei leckeren Würstchen und heißem Glühwein an die Mitglieder des RELEWI-Arbeitsteams und den RELEWI- Lenkungsausschuss-Mitglieder wenden.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Kommen. (Wir haben genug Würstchen da!)

Mit freundlichen Grüßen Ihre Lenkungsausschussmitglieder

Dietmar Bogdan, Jochen Klein, Hartmut Sauer, Liesel Amelingmeyer, Melanie Klein,
Peter Busch und Jens Matysik

In der Nacht vom 16. auf den 17.2.1962 versank Wilhelmsburg in dem Brackwasser der gebrochenen Deiche. Damals rettete der Wall der Reichsstraße Menschenleben.

Die Neue Reichsstraße wird im Falle einer Flut mit ihren 6Meter hohen Schallschutzwänden niemand mehr Schutz bieten, im Gegenteil ein Zugang zur Straße wird unmöglich. Natürlich spielt dies bei den Planungen keine Rolle, 49 Jahre sind eine lange Zeit.

Wer die Hilflosigkeit und Ohnmacht dieser Nacht erlebt hat, wird und kann dies nicht vergessen.

Feingefühl oder Rücksicht fehlen den Planern der BSU und ihrer Leiterin anscheinend völlig, denn eben just am 17.2.2011 soll der erste Akt zum Ausbau und der Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße beginnen.

Drei Tage vor der Wahl zur neuen Bürgerschaft sollen die umstrittenen Pläne als Verwaltungsakt begonnen werden.

Das die Finanzierung des Projektes mindestens mehr als doppelt so teuer werden sollte als ursprünglich geplant, hatte weder die Vertreter der GAL ( Jens Kerstan und Andreas Waldowsky) sowie die der CDU abgeschreckt. Angesichts der leeren Kassen ist es allerdings sehr verwunderlich, dass der Ausschussvorsitzende Roland Heintze(CDU) die zu Erläuterung vorbereitete Präsentation nicht sehen wollte und diese dann auch nicht gezeigt wurde.

SPD und Linke stellten einen Antrag auf Rücküberweisung an den Stadtentwicklungsausschuss der mit GAL/CDU Mehrheit abgelehnt wurde. Vorher hatten Metin Hakverdi und Dr. Joachim Bischof noch einmal sehr deutlich die vielfältigen Dimensionen der Mangelhaftigkeit des Projektes und des parlamentarischen Vorgehens aufgezeigt.

Bezüglich der Lärmfrage wurde diese von Kerstan als psychologische Befindlichkeit abgetan, was Entrüstung hervor rief.

Nun steht noch die Entscheidung der Bürgerschaft aus, die auf der allerletzten Sitzung am 9.2.2011 erwartet wird.

Jens Matysik und Jochen Klein geben jeden Mittwoch im Vereinshaus VKE, Brackstr. 43 von 18-19 Uhr Informationen zur Klagegemeinschaft, zu den aktuellsten Plänen des Ausbaus und der Verlegeung der Wilhelmsburger Reichsstraße und der Hafenquerspange.

Kommen Sie gerne vorbei!

Anmeldung ist nicht erforderlich.