Trassierungsfehler nennt man das, was bei der A20 passiert ist. Dort wurde eine Trassenvariante einfach zu den Akten gelegt, ohne sie gründlich zu prüfen. Neben dem schwierigen Umgang mit der dort ansässigen Fledermauspopulation ist dies einer der Hauptgründe, die dieses “verkehrspolitische Dilemma” ausgelöst haben.

Dies war ein “vor die Wand Fahren” mit Ansage, auch dort waren neben der Planauslegung die erforderlichen Stufen des Planfeststellungsrechtes genommen worden. Auch dort haben Politiker vollmundige Versprechen gemacht, auch dort wurden die Gegner belächelt und als chancenlos bezeichnet…..

Es stellt sich die Frage, warum die Mangelhaftigkeit der Planungen erst gerichtlich bestätigt werden muss, damit Planer und Politiker dies einsehen, was an Bedenken im Verfahren deutlich und massiv geäußert wurde.

Welche Schlüsse kann man daraus für die Reichsstraße ziehen?