Im Bereich Neuenfelderstraße bis Brackstraße wurde der vorhandene Lärmschutz bereits komplett entfernt. Nun wurden ohne jegliche Vorwarnung der Anwohner  die Lärmschutzwände auch an Teilen des Katenwegs entfernt. Dort beträgt der Abstand, zur nun ungeschützten Bahntrasse, nur 15-20m. Im Planfeststellungsbeschluss als Rechtsgrundlage heißt es:

2.2 Die absehbar von den Bauarbeiten betroffenen Anlieger sind je nach Bauabschnitt rechtzeitig vorab von dem Beginn und der vorgesehenen Art und Dauer der jeweils geplanten Bau-maßnahmen zu unterrichten. Darüber hinaus haben die Vorhabensträger den Anliegern einen Ansprechpartner vor Ort zu benennen, an den sie sich im Hinblick auf bauzeitliche Beeinträchtigungen jederzeit wenden können.

Anwohner messen bis zu 100 dB(a) bei einer Zugdurchfahrt, ab 60/70dB(a) herrscht akute Gesundheitsgefahr. (Am Wochenende fahren die S-Bahnen ohne Nachtpause!!!) Dies ist im Bereich Leipeltstraße/ Schwentner-Ring nun schon den 3. Monat der Fall. Das Mietrecht sieht entsprechende Minderungen wegen Lärm, verursacht durch Bauarbeiten auf Nachbargrundstücken vor.

Weshalb entgegen den Betäuerungen der Politiker und der Verantwortlichen nicht erst der neue Lärmschutz an neuer Stelle gebaut wird, bevor der alte abgerissen wird bleibt rätselhaft.

Beschwerden bitte an die Freie und Hansestadt,  Abteilung Verkehr und nicht an die S-Bahn!

Die betroffenen Anwohner des Katenwegs und die “engagierten Wilhelmsburger” laden herzlich zum “Yoga gegen Lärm” am Samstag den 15.3.2014 im Katenweg 46 ein, um auf diese unhaltbare Situation aufmerksam zu machen.