Hier ein Artikel aus der Harburger Anzeigen und Nachrichten vom 14.07.2011

http://www.han-online.de/Harburg-Stadt/article75715/Pendler-atmen-durch-Sperrung-der-Reichsstrasse-ist-vom-Tisch.html

Reichsstraße

Pendler atmen durch: Sperrung der Reichsstraße ist vom Tisch

Aufatmen in Harburg Stadt und Land: Die Wilhelmsburger Reichsstraße, eine der wichtigsten Pendlerstrecken zwischen der Hamburger Innenstadt und dem Süden der Hansestadt, bleibt 2013 während der Internationalen Gartenschau (IGS) und der Internationalen Bauausstellung (IBA) zumindest an den Werktagen geöffnet. Die diskutierte durchgängige Sperrung ist vom Tisch.

In dieser Computersimulation ist die neue Wilhelmsburger Reichsstraße bereits neben den Bahngleisen eingezeichnet. Ob das Projekt zur IGS 2013 fertig wird, bezweifelt sogar der Wirtschaftssenator.

Harburg/Wilhelmsburg. Noch ist diese Schlagrichtung zwar nicht offiziell verkündet worden, die Tendenz ist aber klar: “Wir können die Reichsstraße nicht während der Ausstellungsphase schließen. Das ist verkehrstechnisch nicht machbar”, sagt Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch. Er schließt allerdings nicht grundsätzlich aus, dass es an Wochenenden oder Feiertagen zeitlich begrenzte Sperrungen geben könnte – beispielsweise wenn im Rahmen der IBA- und IGS-Aktivitäten besondere Veranstaltungen anstehen. Die beabsichtigte Verlegung der Reichsstraße an die Bahntrasse lasse sich aber definitiv nicht mehr rechtzeitig umsetzen.

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) steht jetzt vor einem ganz anderen Problem. Horch: “Wir müssen Alternativen suchen, wie der Ausstellungsbetrieb möglichst ungestört stattfinden kann. Das wird eine Menge Geld kosten, aber wir müssen eine praktikable Lösung finden.” Er rechnet mit Kosten von rund sechs Millionen Euro, die für Maßnahmen wie Lärm- und Sichtschutz sowie eine Fußgängerbrücke ausgegeben werden sollen – alles Investitionen in Bauten, die nach der Ausstellung nicht mehr nötig sein werden.

Andreas Rieckhof, Staatsrat der Wirtschaftsbehörde, stellt zudem klar: “Hier werden keine Provisorien geschaffen, die nachher jahrelang Bestand haben. Ganz klar: Die Verlegung der Reichsstraße bleibt erklärtes Ziel, das Planfeststellungsverfahren läuft weiter.” Im günstigsten Fall könnte mit dem 140-Millionen-Euro-Projekt sogar schon im kommenden Jahr begonnen werden, aber bei realistischer Betrachtung wird es sicher später werden. Laut Rieckhof liegen bislang etwa 300 Einwendungen vor, darunter etwa ein Dutzend von betroffenen Grundeigentümern. In Gesprächen mit den Wilhelmsburgern soll nun eine einvernehmliche Lösung gefunden werden, betonen sowohl Horch als auch Rieckhof. Projekte dieser Größenordnung ließen sich nicht gegen den Bürgerwillen durchziehen. Der Kooperationswille sei groß.

Flankierend zu den Integrationsbemühungen der Pendlerstrecke in das Ausstellungsgelände setzt Horch auf intelligente Verkehrsleitsysteme. So werde unter anderem über ein Lkw-Leitsystem nachgedacht, das den Schwerverkehr auf andere Strecken durch das hafennahe Industrie- und Gewerbegebiet führt. Auch sei der Einbau von Flüsterasphalt geplant, wie Rieckhof sagt.

Von  Wolfgang Becker

Andreas Rieckhof, Staatsrat der Wirtschaftsbehörde, stellt zudem klar: “.. Die Verlegung der Reichsstraße bleibt erklärtes Ziel, das Planfeststellungsverfahren läuft weiter.”

Das heißt im Klartext, auch bei der SPD ist der “Schnappreflex” für Bundesmittel größer als das von Olaf Scholz angekündigte “ordentliche regieren”, das Projekt Reichsstraße erfüllt in seiner jetzigen Planung nicht einmal die grundsätzlichen Anforderungen die die SPD selbst an es gestellt hat. So heist es “…die Auffahrt „Wilhelmsburg“ auf die Wilhelmsburger Reichstraße auch nach deren Verlegung nach Osten von der Neuenfelder Straße erfolgt, damit eine Verlagerung des heute dort gebündelten Verkehrs in umliegende Straßen vermieden wird.”

Dies wird mit den jetzt geschaffenen Fakten an der Neuenfelderstraße kaum zu verwirklichen sein.

Der Artikel im heutigen Abendblatt lässt aufhorchen.

Nicht nur, dass das Projekt Neue WRS entgegen der alten Finanzierungszusage aus hajdukschen Zeiten mehr als doppelt so teuer wie veranschlagt wurde und trotz eines halsbrecherischen Zeitplanes behauptet wurde es werde zum Wohle Hamburgs bis 2013 fertig gestellt sein.

Auch die Nachfolgerin und Wahlwilhelmsburgerin Frau Gundelach behauptete die Finanzierung sei gesichert. Deren Nachfolgerin und heutige Senatorin der BSU sprachs gestern aus.

Es gibt keinen Bescheid aus Berlin über die Beteiligung an den Kosten der Wilhelmsburger Reichsstraße.

http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1934562/CDU-wirft-Senat-Vernachlaessigung-Wilhelmsburgs-vor.html

Bedarfsplanüberprüfung 2011

Peter Ramsauer hat heute im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags die Ergebnisse der Überprüfung der Bedarfspläne für Schiene und Straße vorgestellt.

Die Projekte für den Ausbau der Bundesschienenwege und Bundesfernstraßen sind in Bedarfsplänen festgelegt. Die Bundesregierung ist gesetzlich verpflichtet, alle fünf Jahre zu überprüfen, ob diese Infrastrukturprojekte wirtschaftlich und verkehrstechnisch notwendig sind. Die Überprüfung ist durch unabhängige Gutachter erfolgt.

Die Ergebnisse geben für die Aufstellung des neuen Bundesverkehrswegeplans wertvolle Hinweise.

http://www.bmvbs.de/SharedDocs/DE/Artikel/IR/bedarfsplanueberpruefung.html

Ein Schelm wer da einen Zusammenhang sieht.

Übrig bleibt der schale Geschmack der Täuschung, wenn die Finanzierng nicht abschliessend gesichert war und ist, warum wurde sich die größte Mühe gegeben der Bevölkerung eben dies zu suggerieren?

Vertrauen weckt das nicht, meint

Jochen Klein

23.06.2011/t-bsu23
Öffentliche Veranstaltung zum Sprung über die Elbe
Wo sind wir – wo wollen wir hin
Was bisher erreicht wurde, wie die Umsetzung der Projekte und Planungen für IBA und igs bis 2013 erfolgen soll und wie Stadtentwicklung auf den Elbinseln nach 2013 weitergehen kann, darüber wird Jutta Blankau, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, am 28.06.20211 in einer öffentlichen Veranstaltung im Wilhelmsburger Bürgerhaus berichten und mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren. Wir laden Sie dazu herzlich ein.
Die öffentliche Veranstaltung findet statt am
28. Juni 2011 ab 19 Uhr
im Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestraße 20
Es nehmen teil:
 Jutta Blankau, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Hamburg,
 Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
 Uli Hellweg, Geschäftsführer der IBA Hamburg GmbH
Im Rahmen von Internationaler Bauausstellung (IBA) und Internationaler Gartenschau (igs) soll am Beispiel von Wilhelmsburg gezeigt werden, wie man Quartiere zu Vorbildern in Vielfalt und sozialem Zusammenhalt sowie im Umwelt- und Klimaschutz entwickeln kann. Der Senat setzt dabei auf Bildung und Wohnungsbau, auf die spürbare Verbesserung der Lebensqualität, um die Flussinsel attraktiver für das Wohnen zu machen. Dies ist Teil des Leitprojektes „Sprung über die Elbe“, das den Stadtteil Wilhelmsburg und den Binnenhafen Harburg städtebaulich aufwerten und zugleich Wachstumspotenziale für die Gesamtstadt mobilisieren soll. Bis 2020 werden hier Potenziale für über 5.000 Wohneinheiten gesehen.
Kontakt:
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt,
Helma Krstanoski, T: (040)428.40-2058,
helma.krstanoski@bsu.hamburg.de, www.hamburg.de/bsu

Plakat BSU

28.6.2011 im Bürgerhaus

Frau Blankau kommt nach Wilhelmsburg am 28.6.2011 19:00 im Bürgerhaus.

Sie wolle sich viel Zeit für eine ausführliche Diskussion nehmen war zu hören.

Wie im Abendblatt zu lesen,

fehlt bis heute ein Bescheid über die Kostenübername des Bundes.

Viele Fragen, denen sich die Senatorin stellt. wir sind gespannt.

Also kommt und zeigt wie wir zu der Autobahnplanung stehen.

Auf der gestrigen Veranstaltung haben wir erfahren:

Radfahren auf der Fahrbahn der Georg-Wilhelm-Straße soll als ultimatives Überlebenstrainig nur die wendigsten und gewieftesten Pedalartisten bestehen lassen.

Das Amt für Verkehr möchte auch die LKW aus den Wohngebieten raus haben, will aber nicht mit Verboten arbeiten sondern setzt auf den guten Willen der Unternehmen !!!

Laut Verkehrsprognose sollen auf der Dratelnstr. dann ca. 35.000 KFZ fahren.

Dieser Abend war ein Einblick in die schöne Autowelt des Amtes für Verkehr – hier ist dringend politischer Handlungsbedarf angeraten.

Das wohl wichtigste Thema wurde gänzlich unter den Teppich gekehrt, nämlich die Frage:

Was passiert mit der Reichsstraße während der IBA/IGS?

Hier findet Ihr den Veranstaltungsplan der Behörde.

Die nächste Veranstaltung findet am 23.5.2011 in der IBA Austellung am Berta-Kröger-Platz um 18:ooUhr statt. Link  t-bwvi18b

Wie jetzt zu erfahren war, ist der Bau des Prestigegebäudes für die BSU an der Neuenfelderstraße nicht mehr zu stoppen.

Dies hat mindestens zwei Folgen. Zum Einen gibt es mit dem Bau nun keine Möglichkeit mehr, eine Ausfahrt für die Wilhelmsburger Mitte zu erstellen.

Dies hat erhebliche Folgen für den Verkehr in Wilhelmsburg und zum Einkaufszentrum.  Die Trennwirkung der Doppeltrasse wird prägend für den Stadtteil.

Zum Anderen hat Wilhelmsburg dann ein Bürogebäude mit ca. 50.000m² BGF, dessen ursprüngliches Kaufmietkonzept nun illusorisch ist. Dieses Gebäude steht in Konkurenz zu den Büroflächen in der Hafencity, die auch nicht gerade wie geschnitten Brot weggehen, das lässt Böses erahnen…..

Aber die “Neue Wilhelmsburger Mitte” wird durch die “Neue Altonaer Mitte” ohnehin bald medial verdrängt werden.

Liebe Mitglieder der RELEWI,

um Nachforderungen seitens der Behörde bezüglich einer Mandatsvollmacht aus dem Wege zu gehen,

Mandats-Vollmacht Nebelsieck

Für alle die es noch nicht auf der Gesellschaftsversammlung ausgefüllt haben.

Bitte ausfüllen und an RA Nebelsieck schicken.

Liebe Leser,

nun geht es in die heiße Phase der Einwendungen, bis zum 30.3.2011 müssen diese bei der Behörde sein. Um Euch ein paar Anregungen für die persönliche Einwendung zu geben haben die Engagierten ein kleines Brainstorming gemacht, dass vielleicht für den einen oder anderen hilfreich sein kann:

Brainstorming Einwendungen

Gruppierung des Brainstormings vom 8.3.11

Kirchdorf

LÄRMZUWACHS I GESUNDHEIT

•                  mehr Schwerverkehr I mehr PKW

•                  Baulärm mindestens vier Jahre (Verlegung von Gleisen + Strasse)

•                  Kirchdorf besonders geschädigt

•                  Ungenügender Lärmschutz (Lärm steigt nach oben, sinkt nach 300 Metern         herunter)

•                  (Tunnel wäre leiser)

•                  Dehnungsfugen

•                  Impedanz -Verdoppelung des Lärms durch Reflexion von Schallwellen an      harten Wänden

•                  • Gleise werden nicht durch teurere Flüstermateralien ersetzt I zu           Wartungsintensiv

LÄRMWIRKUNG I GESUNDHEIT

•                  Stress, Tinitus, Herzinfarkte, Schlafstörungen, Bluthochdruck,           Depressionen, verminderte Leistungsfähigkeit im Beruf

•                  Doppelbelastung im Beruf

•                  Einschränkung der Nutzung von Balkonen, Terassen und Gärten

•                  Lebensverkürzung

•                  Konzentrationsschwächen bei Schülern

EMISSIONEN GESUNDHEIT

•                  mehr CO 2 durch Verkehr ab 2015, erst 2025 weniger

•                  Feinstauberhöhung stark Krebserregend, zusätzlich zu 400 MioTo           Moorburg

•                  Lungenkrebs I Bronchialleiden

•                  Asthma, Allergien

•                  Verseuchung der Grundstücke, Nutzgärten

SONSTIGE BEEINTRÄCHTIGUNGEN

•                  Verschattung von Gärten und Grundstücken (Eingesperrt sein Gefühl)

•                  Lichtverschmutzung

BAUSCHÄDEN

•                  Beschädigung von Häusern

•                  Risse durch Rammbewegugen

•                  Beschädigung duch Grundwasserabsenkung

•                  Investitionen an Eigenheimen lohnen nicht mehr

•                  Investitionshemmnis

•                  Wertverlust Immobilien / Grundstücke

•                  Keine Energiesparmaßnahmen bei Einzelhäusern

•                  Kaufkraftverlust, da Mittelstand wegzieht

•                  Angestrebte Zoielgruppe kommt nicht

•                  Neue Trasse doppelt so teuer wie geplant / wie Sanierung der alten Trasse

•                  Wegzug

•                  Sozialer Exodus

•                  Ghettobildung

•                  Einschränkung der Lebensqualität zugunsten von Wirtschaftsinteressen

•                  Keine Naherholung an Autobahnen

•                  Warum immer in Wilhelmsburg?

•                  Schlechte Schulsituation

•                  Kinder spielen an Autobahnen

•                  Verletzung des Generationenvertrages

•                  Was wird aus unseren Kindern?

GESAMTKONZEPT HAMBURG MITTE UND HAMBURG SÜDEN WIRD BÜRGERN VORENTHALTEN

•                  Zunehmende Verkehre durch Hafenerweiterung, Hafencity,           Hafenquersperrspange, Trasse zur A26

•                  Erhöhte Trennwirkung von Wilhelmsburg durch Verbreiterung der           bisherigen Gleistrasse um mindestens das Doppelte auf 80 bis 100 Meter           geschätzt

•                  Zerstörung von dem, was Wilhelmsburg einzigartig und attraktiv machte:       das Grün

•                  Vernichtung von sämtlichen Naherholungsgebieten

•                  Mauer wird wieder errichtet

•                  Rückbau Reichsstraße, nur IGS Gelände und nördliche Abfahrt

•                  Drücken von mehr Schwerverkehr ins Reiherstiegviertel durch Abfahrt           Rothenhäuserstraße

•                  Anpassungsmaßnahmen der Wohnstraßen in der Planfeststellung nicht           ausgeführt

•                  Mehr Lastverkehr Reiherstieg -Hauptdeich (2015)

•                  Inselpark an Autobahnen mit Gefängniswand, Strapazierrasen und           Gebäudekomplexen

•                  Zuschütten von Wettern, Erhöhung der FLUTGEFAHR Planung dient vor     allen der Logistik und der Bahn

•                  Sichtachsen auf fließenden Verkehr, Platten-und Sagabauten und           Industriebauten

ANDERE STÄDTE / SCHLECHTE BEISPIELE

•                  Düsseldorf: geplanter Rückbau einer Autohochstrasse in der Innenstadt

•                  Osnabrück: Hochstrasse

•                  Saarbrücken: Autobahn an der Saar

•                  Nadelöhre Elbbrücken

•                  Größere und längere Rückstaus durch vermehrten Verkehr Oetzt schon           prekär)

•                  Wohnungsbau in IBA Nachfolge, von 6000 Wohnungen im nördlichen           Reichsstrassenbereich 15000 Fahrzeuge mehr

•                  Vierteilung des Reiherstiegviertels durch starken Verkehr

SCHWERSTE EINGRIFFE IN LANDSCHAFT UND NATURHAUSHALT

•                  Vernichtung von gesetzlich geschützten Biotopen bereits geschehen

•                  Vernichtung von ganzen Waldgebieten bereits geschehen

•                  (HH-Umweltvernichtungshauptstadt 2011)

•                  Fällung von zig Bäumen entlang alter und neuer Trasse vor           Planfeststellung

•                  Vernichtung von weiteren Biotopen

•                  Zerstörung wertvoller Reetflächen westlich neuer Trasse, südlich           Mengestrasse

•                  Vertreibung Gänsesäger

•                  Erzeugung von Windkanälen, Verwirbelung durch Lärmschutzwälle

•                  Schutzwände = ein unüberwindliches Hinderniss für Fluginsekten

•                  Kröten-und Amphibienhinderniss

•                  Vernichtung von Habitaten, Haselmaus, Fledermaus

•                  Fehlende Filterfunktion durch Bäume und Gebüsche

•                  Zuschütten von Wettern / Grundwasser

•                  Endgültige Vertreibung von Brutvögeln und Insekten. Eichelhäher,           Bussarde, Spechte sind von Laien im Hauland deutlich auch jetzt schon in       größeren Ansammlungen erkennbar

•                  Vertreibung der Fauna auf fünf Ja~lre

•                  Radweg westlich entlang der Trasse sorgt für dauerhafte Unruhe

•                  Ausgleichsmaßnahmen zuweit weg oder zu nah an Autobahnen

•                  Verkehrsprognosen genügen keinen wissenschaftlichen Anforderungen,           keine Quellenangaben (Achtung: “Die Gutenbergfalle”)

•                  Vorenthaltung des Gesamtkonzeptes . • Verschmutzunsdaten /           Emissionsdaten ungenau

•                  Falsche Irreführende CO 2 / Feistaubannahmen. 2015 wird mit           zunehmenden Emissionen durch Verkehr gerechnet. Aber erst 2025 wird   mit der Abnahmen von Emissionen durch umweltverträgliche Autos           gerechnet. In den letztenm Planfällen wird aber 2015 für 2025           angenommen.

•                  Mangelnde Alternativenprüfungen

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Fragen diverse vom 15.3.11

- Hafenquerspange kann man mit erwähnen, ist aber nicht Bestandteil des PFV

- es ist ein gemeinsames PFV von Bund und Bahn, d.h. eigentlich muss man beide

Maßnahmen erst getrennt behandeln, es wird nicht differenziert

- auch die Hafenbahn wird hier nicht berücksichtigt

- 49 dB nachts, 59 dB tagsüber – bis dahin hat man  keinen Anspruch auf Lärmschutz

- d.h. wir bewegen uns in den Plänen über diesen Werten

- Körperschallmessung wir in dBc angegeben: Schall, den man über den Körper spürt – nicht

durch die Ohren. Es sind Niedrigfrequenz-Schwingungen – sind nicht untersucht im PFV

- ist für uns bei der vorhanden Bodenbeschaffenheit ein großes Thema

- dafür kann man ein Gutachten fordern

- ein Dauerlärm über 55 dB ist gesundheitsgefährdend – geplanter Lärmschutz erfüllt nicht die

Forderungen

Brainstorming zu den Einwendungen neu vom 22.3.11

- Bahnbrücken Bauwerk 5A und 5B an der Kornweide – Hohlkammerbauwerk – muss

Lärmschutz erhalten (z.B. Gummimatten auf Brückenkörper), sonst wird es in Kirchdorf

überall sehr laut

- mehr Verkehr auf der Kornweide durch fehlende Abfahrt Neuenfelder Str. und Otto-

Brenner-Str. ist vorprogrammiert – wird auch offiziell zugegeben

- Emissions-Studie zum Lungenwachstum von Kindern aus Californien:     im Umkreis von 500 Metern verkehrsreicher Straßen

Los Angeles (pte/26.01.2007/10:00) – Die Lungen von Kindern, die zu nahe an einer stark befahrenen Straße leben, können in ihrer Entwicklung geschädigt werden. Wissenschaftler der University of Southern California http://www.usc.edu haben in Tests nachgewiesen, dass es im Umkreis von 500 Metern zu Schnellstraßen oder Autobahnen zu einer Beeinträchtigung der Lungenfunktion kommen kann. In The Lancet http://www.thelancet.com warnen die Autoren vor der Gefährdung der vielen Kinder, die in der Nähe von verkehrsreichen Straßen wohnen oder eine Schule besuchen.

Es war bereits bekannt, dass die giftigen Abgase Erkrankungen der Lunge wie Asthma auslösen können. Die aktuelle Studie geht jedoch davon aus, dass die Luftverschmutzung die Lunge von sonst gesunden Kindern daran hindern könnte sich vollständig zu entwickeln. Es spiele dabei keine zu große Rolle, ob die Kinder in der Stadt oder auf dem Land nahe einer Hauptverkehrsstraße lebten. Kinder, die in großen Städten mit hoher Luftverschmutzung in einer verkehrsreichen Umgebung lebten, seien wahrscheinlich einem noch höheren Risiko ausgesetzt.

Die Wissenschaftler untersuchten jährlich die Lungenfunktion von 3.677 Kindern und begleiteten sie vom zehnten bis zum 18. Lebensjahr. Jene Kinder, die im Umkreis von 500 Metern von einer Schnellstraße oder einer Autobahn lebten, verfügten mit 18 Jahren über eine deutlich schlechtere Lungenfunktion als jene, die 1.500 Meter oder mehr entfernt aufgewachsen waren. Das änderte sich auch nicht, als Faktoren wie Rauchen in der elterlichen Wohnung berücksichtigt wurden. Das Team macht die Abgase von Autos, Motorrädern und Lastwägen verantwortlich. Die Forscher empfehlen weitere Studien zur genauen Erforschung der verantwortlichen Substanzen in den Abgasen. Es ist laut BBC nicht bekannt, wie genau die Verschmutzung der Luft die Entwicklung beeinträchtigt. Eine Entzündung der Lunge als Reaktion auf die tägliche Irritation dürfte jedoch eine Rolle spielen.
(Ende)

Quelle: Pressetext.Deutschland

- Spatenstich des Kleinkinder-Spielplatzes des VKEs war letzten Fr. – dieser Spielplatz ist
keine 100m von der verlegten Reichsstraße entfernt –wichtig für Einwendungen

- 5,50 m hohe Lärmschutzwand führt zu Depressionen (Sabine fragt ihre Chefin nach Studien, folgt bis Fr.)

- Erschütterungen führen zu Schlafstörungen, Schwindelgefühle (Jochen fragt Frau Dr.
Gebhardt, folgt bis Fr.)

- Wettern hinter den Grundstücken Kleine Kornweide sind in den Plänen nicht mehr vorhanden – was ist mit den Fröschen ….

- Entwässerung der Straße soll über über eine Sickermulde funktionieren, dann geht das Drekcwasser einfach ins Grundwasser – dann gibt es einen Überlauf, der ist mit 0 angegeben, d.h. da läuft anscheinend laut Planung kein Wasser rüber.

- werden jetzt die Wettern mit zur Entwässerung der Straße genommen, obwohl diese zur
Be- und Entwässerung für Ebbe und Flut da sind, erhalten diese eine ganz andere Funktion

- Kuckswettern und Fiskalische Wettern sind z.B. Verbindungen zwischen Ost- und Westwasser, wenn der Wasserstand im Westen höher ist, kann der Osten das Wasser nicht aufnehmen.

- der Reifenabrieb, Bremsstaub, Öl, Benzin und Rußpartikel werden in den Mulden mit Hilfe von Sand !!!! vorgefiltert und gehen dann in die Wettern

- da im nördlichen Teil die Straße laut PFV bleibt, haben wir deutlich mehr versiegelte Fläche (ca. 70.000 qm versiegelte  Fläche mehr)

- Radweg an der jetzigen Reichsstraße ist in den Plänen nicht mehr eingezeichnet. Wo gibt es später einen Radweg? Der Radweg am Gerd-Schwämmle Weg ist anscheinend auch weg.

- es muss mind. einen 10 m breiten Rettungsweg gebaut werden zwischen Bahn und Straße, wenn man das fordert, dann wird die Trasse deutlich breiter!!! Brücken reichen nicht mehr …

- Die Türen in den Lärmschutzwänden sind nur von innen zu öffnen, d.h. bei Flut kommen wir nicht in den Westen

- Lichtemmissionen müssen als Baulast eingetragen werden, d.h. die Beleuchtung der Straße!!

- Zugvögel fliegen immer über Wilhelmsburg, z.B. auch Kraniche – eine der Hauptflugrouten geht über Wilhelmsburg

- die Raubvögel (Habichte, Bussarde, Adler und Falken) verlieren durch die Verlegung ihre Brutplätze

- wir haben jetzt Eulen und Fledermäuse

- die ganzen Tiere werden durch das verseuchte Wasser elendig sterben

- die Oberflächengewässerqualität darf sich durch neue Straßen nicht verschlechtern (EU-Gewässerschutzlinie)

- Zerstörung von Biotopen

- Nachtigall an der Kornweide/Kleingärten wird vernichtet

- wir fordern einen ermäßigten Grundsteuersatz, da unsere Grundstücke an Wert verlieren

- Eichhörnchen !

- Erbgutvernichtung von alten Bäumen?

- Wasserschierling und Süßwassermuscheln sind jetzt noch im Kuckucksbrack – werden durch schmutziges Abwasser der Reichsstraße vernichtet – Wasserschierlinge sind extrem schützenswert!!!!

- Amphibien! Molche!

- Fordern von Feinstaubbelastungs-Berechnung während Rückstaus

- durch die breite, gerade Straße wird der LKW-Verkehr angezogen

- Verslumung des Wilhelmsburger Ostens

- es besteht die Möglichkeit, dass das Kraftwerk Moorburg auf voller Leistung fahren wird (Fukushima)  – dann haben wir deutlich höhere Feinstaubbelastung

- die Qualmwolken eines Kohlekraftwerks  bestehen aus CO2 – giftig! (selbst nachlesen)

- Moorburg ist nicht im PFV berücksichtigt (in Bezug auf  Emmissionen)

- Petrochemie  ist nicht berücksichtigt in PFV  (in Bezug auf  Emmissionen)

- Aurubis ist nicht berücksichtigt im PFV (in Bezug auf  Emmissionen)

- Frauenfaktor! Es entstehen Angsträume, Brücke zum Kuckucksbrack von der Brackstraße geht über Autobahn und Bahn – nach EU-Recht muss das als Angstraum geprüft werden

- auch der entstehende lange Tunnel am Buscher Weg/Auf der Höhe ist ein Angstraum

- mangelnde Alternativ-Prüfungen: z.B. ein riesen Aufwand ist die Ecke Kornweide, Kornweidenbrücke, WRS neu im Trog – da z.B. hätte man alles so lassen können, wie es ist, nämlich spätere Verschwenkung (s. Plan)

- es fehlen Visualisierungen!!!!!!!!!!!!!!! Immer gefordert!!!!!!

- große Vernichtung der Hauptmerkmale der Insel (Biotope und Bäume)

- die Verkehrprognosen sind fehlerhaft und veraltet. Es muss ein neues Gutachten erstellt werden von einem neutralen Unternehmen.

- die innerstädtischen Verkehre nehmen eher ab, trotzdem brauchen wir nach Berechnungen unbedingt eine Autobahn

- in der Einwendung muss deutlich werden, dass wir zum Klagen bereit sind und das hier dann in den nächsten 10 Jahren die Verlegung der Reichsstraße nicht vorwärts kommt

- die Naturbelassenheit war das Merkmal von Wilhelmsburg, selbst in 25 Jahren wird der Bewuchs nicht wieder so sein, wie es mal war

- Kleingartenvereine werden zerstört

- lange Brücken laden zum Suizid ein

- Lärmschutzwände sind prädestiniert für Graffiti – fördert schlechtes Erscheinungsbild von Wilhelmsburg

- hohe Lärmschutzwände fördern Druckwellen, dumpfe Schläge können zu hören sein, mehr Wind im Stadtteil

Für alle die die jetzige Planung gänzlich oder teilweise  ablehnen gilt: Jetzt das Planfeststellungsverfahren stoppen!!!Erkennt jemand den Vogel